Unterwegs mit Familie B

Nachdem also Philipp mit den Kindern angekommen ist, und wir uns noch zum Frühstück bei Jeannie getroffen und uns verabschiedet haben…

… haben wir uns in Richtung Savannah aufgemacht, wo wir im Thunderbird Inn genächtigt haben.

Nett, vor allem gab es kostenlosen Zucker in Form von verschiedensten Donuts (ein Foto der Auswahl) zum Frühstück, was die Kinder begeistert angenommen haben. Ansonsten ist Savannah eine schöne Stadt in South Carolina, in der die Bäume mit spanischem Moos bewachsen sind – fühlte sich ein wenig an wie New Orleans. Dazwischen gab es eine Menge Art Déco, was ich auch toll finde. Das passt dann wieder eher zu Miami, aber was soll’s.

Dann waren wir bei noch bei Spanky’s – einem Muss in Savannah, wie der Mann von Joy uns sagte, weil es das “Home of the Original Chicken Fingers” ist. So das Selbst-Marketing. Letztlich war es frittiertes Zeug, das ja immer irgendwie schmeckt. Zumal mit einem IPA dazu. Egal, wir hatten Spaß.

Spanky’s. Hm, lecker.

Vor Savannah liegt noch Tybee Island, wo wir noch Schwimmen waren. Im Meer, mit Strand und so. Das war auch schön – und dort, wo wir waren, tatsächlich auch einigermaßen leer.

Strand auf Tybee Island

Als gute Patrioten wollten wir natürlich voller Nationalstolz den den 04. Juli feiern, was für Charleston (etwas nördlich von Savannah – den Namen könnte man vom Tanz kennen:)

“Jazz Roots 2015 – Teachers Battle Outro” von Youtube.

… geplant war. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Abstecher auf eine Baumwollplantage gemacht (Boone Hall), was den negativen Eindruck von dem Gouverneurs-Haus überspielt hat. Hier wurde die Perversität der Sklavenhaltung zumindest adressiert.

Das Haus auf der Plantage. Hier wohnte aber nur der (ja, der) Verwalter, weil es den Plantagenbesitzern dort zu warm war, meine Güte, nicht zum Aushalten, weshalb sie in Charleston wohnten.

Am vierten Juli (“God Bless America!”) war für 21 Uhr das größte Feuerwerk in-welchem-Bereich-auch-immer angekündigt, wofür wir uns mit Picknick schon vorbereitet hatten. Um 17 Uhr sollten die Tore zum Park öffnen, um 21 Uhr sollte das Feuerwerk losgehen. Wir waren um 18 Uhr dort – leider wurde niemand eingelassen, weil es Gewittergefahr (und auch tatsächlich ein ehrliches Gewitter) gab. Wir waren dann klug und habe im Auto gewartet, bis das Schlimmste vorbei war, danach sagt man aber, der Park bleibe dicht, weil man keine Lust auf eine eventuelle Evakuierung habe. Kurzum, zurück ins Motel, und um halb neun nochmal hin und siehe da, der Park war offen. Das Feuerwerk hat uns dann tatsächlich aus den Socken gehauen.

Ans Send-Feuerwerk kam es auch fast ran, ganz prima! Egal, wir hatten Spaß, weil “God Bless America”!

Einschub: Das war 2018 in Pohang, bei einer Show, zu Outro von M83 (Elena und ich waren da):

Geht so. Ist halt nur “South Korea” und nicht “Amerika”.

Am nächsten Morgen ist Familie B dann weiter gen Norden in Richtung New York aufgebrochen, ich bin nach Brunswick gefahren, alleine dann.

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